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Finale der Alten Herren war Werbung für den Sport

Zum dritten Mal feierte die Arminia aus Lirich bei der vierten Finalspielteilnahme in Folge den Gewinn der Ü-32-Stadtmeisterschaft. Die leider wenig vertretenen Zuschauer sahen dabei ein Endspiel, an das sie sich sicherlich noch lange erinnern werden: Die alten Herren von Arminia Lirich gewannen nach einem tollen Finale beider Seiten mit 5:3 gegen Königshardt. „Das ist eine tolle Sache“, freute sich Arminias sportlicher Leiter Wolfgang Hattert.

Hatte sich noch in der Gruppenphase sich noch ein Favorit verabschiedet, so standen sich im Finale die beiden verdienten Vereine gegenüber. Darin waren sich alle einig. „Dieses Spiel hätte 400 bis 500 Zuschauer verdient gehabt“, fand nicht nur SSB-Präsident Werner Schmidt begeistert.

Für die Nordler war früh Schluss

Überraschend war für Sterkrade-Nord, Sieger von vor zwei Jahren, das Turnier bereits nach der Vorrunde beendet. Martin Lingelmann schied zudem mit Verdacht auf Achillessehnenriss vorzeitig aus. Ebenfalls überraschend: BKV-Vertreter BSG Dellerheide qualifizierte sich nach einer tollen Leistung immerhin für das Viertelfinale.

Das sicherte Routinier Markus van Linn mit seinem Treffer im letzten Spiel gegen den späteren Halbfinalisten Arminia Klosterhardt zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleichstreffer. Trotz einer 1:2-Niederlage stand der Betriebssport-Teilnehmer im Viertelfinale.

Dort setzen sich der SC 20 (3:2 nach Neunmeterschießen gegen Sterkrade 06/07) als auch die Sportfreunde Königshardt nach einem klaren 5:0-Erfolg über Dellerheide durch. Im dritten und vierten Viertelfinale entschieden Arminia Klosterhardt (1:0 über Blau-Weiß Oberhausen) und die andere Arminia aus Lirich (4:1 über Grün-Weiß Holten) ihre Begegnungen für sich.

Vorgezogenes Finale

Nach dem ersten Halbfinale zwischen den „Knappen“ und Königshardt (2:5) sahen die wenigen Zuschauer bereits ein vorzeitiges Endspiel. Das Semifinale zwischen den beiden Arminen-Vereinen aus Klosterhardt und Lirich hätte durchaus zwei Sieger verdient gehabt.

Dem Führungstreffer für Grün-Weiß durch Stefan Czinzoll folgte der prompte Ausgleich durch Alexander Oepping. „Ganz fein mit der Picke“, fand der kleine Techniker stolz. Den Siegtreffer für die Liricher erzielte Christian Kinowski, der durch zwei weitere wichtige Treffer im Endspiel zum Matchwinner für die Rot-Weißen avancieren sollte.

Arminia sorgte für beste Unterhaltung

Dort sorgten Daniel Schoss und seine Sportfreunde als auch „Kinne“ und seine Arminen für beste Unterhaltung in der Willy-Jürissen-Halle. Mit seinem „Strahl“ zum zwischenzeitlichen 2:1 als auch mit seinem 3:3-Ausgleichstreffer holte „Schossi“ SFK zweimal zurück ins Spiel – am Ende jubelten aber die Liricher unter anderem dank eines abgezockten Kinowski. 5:3 hieß es am Ende für die Arminia. Die stellten mit Alexander Deußen auch den besten Torschützen des Turniers.

Das war Werbung für den (Altherren-) Hallenfußball. Nur die Zuschauerresonanz als auch die Nichtteilnahme des SC 20 im Spiel um Platz drei waren die einzigen Negativ-Aspekte des Turniers. Michael Schneider von den Spielclubberern begründete dies mit mangelndem Personal. Fachschaftsleiter Dieter Wilms fand: „So etwas gehört sich nicht. Mit einem Neunmeterschießen hätte man das auch geschmeidig lösen können.“ Glücklicherweise geriet dies aber nach diesem spektakulären Finale in den Hintergrund.

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